Ein mobiler Friseursalon in einem Wohnwagen
Ich kenne eine Frau, die den Weg vom Harz IV in die Selbständigkeit geschafft hat. Sie ist Friseurin vom Beruf. Sie war über zwei Jahre arbeitslos und mit fünfzig Jahre war sie angeblich zu alt, um eingestellt zu werden. Da sie keine andere Lösung sah, als sich selbständig zu machen, hat sie beschlossen einen eigenen Friseursalon zu eröffnen. Es gab aber ein großes Problem, nämlich das Geld. Sie hatte keine Ersparnisse und war nicht im Stande die ersten Mieten zu bezahlen. Sie hat sie also entschieden einen mobilen Friseursalon zu gründen. Ihr Freund hat ihr angeboten, einen Wohnwagen für zwei Tausend Euro zu beschaffen und ihr erstmal das Geld dafür leihen. Er hat ihr auch geholfen in dem Wohnwagen ein Friseursalon einzurichten, also alles unnötige auszumontieren und ein Sessel und ein Waschbecken einzubauen. Außerdem wichtig waren auch die Autobeschriftungen, da der Wagen leicht zu erkennen sein muss und außerdem Werbung ist wichtig, um mehrere Kunden zu gewinnen. Nachdem der Wagen fertig eingerichtet war und die Autobeschriftungen seinen Platzt gefunden haben, stand nicht mehr im Wegen, die ersten Kunden aufzusuchen. Sie hat diese schnell gefunden und manchmal hat sie so viele Kunden, da sie nicht fertig wird, da ihre Dienstleistungen viele billiger sind als im normalen Friseursalon.